Hypnose FAQs
Hypnose wird eingesetzt, um eine hypnotische Trance herbeizuführen. Der Zweck einer hypnotischen Trance liegt in der Reduktion der Gedankenaktivität zugunsten der Fühlaktivität. Vereinfacht ausgedrückt kann man sagen: In der Hypnose denkst Du weniger, spürst aber mehr als im normalen Wachbewusstsein.
So lässt sich der Verstand, der uns sonst im Wege steht, umgehen, und es kann direkt mit dem Unterbewusstsein und den darin enthaltenen Gefühlen und Erfahrungen gearbeitet werden. Im Grunde genommen macht man über die Hypnose die Heilkraft des eigenen Unterbewusstseins zugänglich.
Unser Unterbewusstsein ist ein Genie. Es hat nicht nur alle emotional relevanten Erlebnisse und Gefühle in sich abgespeichert, es hat auch die Neigung, uns bei der Überwindung unserer emotionalen Probleme zu helfen.
Genauso wie unser Körper evolutionsbiologisch in der Lage ist, sich selber zu heilen, so kann unsere Psyche das auch.
Durch das Herbeiführen einer hypnotischen Trance werden die Heilkräfte unseres
Unterbewusstseins entfesselt. Das Einzige, was wir nun noch tun müssen, ist es, nicht bei der Durchführung der Selbstheilung im Wege zu stehen. Wie genau das geht, zeige ich Dir, wenn wir zusammen arbeiten.
Nach meiner Erfahrung sind Online- Hypnosen genauso effektiv wie Hypnosen, die man im selben Raum durchführt. Das Ausschlaggebende ist dabei nicht, ob die Hypnose online oder live durchgeführt wird, sondern ob ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen dem Hypnotisanden (dem „Hypnotisierten“) und dem Hypnotiseur etabliert wurde.
Natürlich spielt es auch eine Rolle, ob der Hypnotisand ausreichend über die Hypnose aufgeklärt und auf den Prozess der Hypnose vorbereitet wurde. Das setze ich aber als selbstverständlich voraus. Dazu dient die Vorbereitungssitzung, die es bei mir vor Beginn der eigentlichen Hypnoseanwendung gibt.Die Online-Hypnose kann von überall dort durchgeführt werden, wo eine stabile
Internetverbindung besteht und ein ruhiger Raum für die Hypnoseanwendung geschaffen werden kann. Nach meiner Erfahrung ist es besser, mit einem Hypnoseanwender zu arbeiten, dem man vertraut und von dem man sich wirklich abgeholt fühlt, als einfach zu „Irgendjemandem“ zu gehen, nur weil der in der Nähe Hypnose anbietet. Hier darf nochmal gesagt werden, dass es nach meiner Erfahrung sehr große
Qualitätsunterschiede gibt und ein Laien-Anwender niemals dieselben Ergebnisse mit einem Hilfesuchenden erreichen wird wie jemand, der Hypnose wirklich im Kern verstanden hat und auch so arbeitet.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass man sein häusliches Umfeld nicht verlassen muss, sondern gewissermaßen in seinem eigenen, sicheren Raum die Hypnose erfahren kann
Hypnose eignet sich hervorragend zur Anwendung im Coaching-Bereich zur Lösung von Ängsten, negativen Glaubenssätzen, Selbstwertproblemen, emotionalen Blockaden und Beziehungsproblemen.
Zudem kann man mit Auflösender Hypnose © emotional bedingtes Essen durch die Aufarbeitung der wirklichen Probleme ursächlich sehr zuverlässig verändern.
Hypnose leistet zudem sehr gut Dienste, wenn man emotional stark getriggert reagiert und im Grunde weiß, dass die eigene Reaktion unverhältnismäßig ist. Hier zielt die Hypnose auf eine deutliche Linderung, im besten Falle Beseitigung des „Getriggertseins“ ab, indem man die zugrunde liegenden Ursachen auflöst.
Therapeutische Hypnose wirkt hervorragend bei Angststörungen und Depressionen und wird auch in der Traumatherapie mit großem Erfolg eingesetzt. Auch bei chronischer Erschöpfung (Burnout) kann man mit einer therapeutischen Hypnose in der Regel gute Erfolge erzielen. Prinzipiell lässt sich sagen, dass Hypnose überall dort sehr gut wirkt, wo emotionale Probleme
vorliegen, denn Hypnose ist ein Verfahren, mit dem man das Unterbewusstsein ansprechen und damit Gefühle verändern kann.
Ich setze Auflösende Hypnose © nach dem Hamburger Arzt und Hypnosetherapeuten Floris Weber ein (www.hypnoseminar-ausbildung.de). Mit dieser Form der Hypnose kann man belastende Gefühle, die in den allermeisten Fällen die Ursache für mentale Probleme sind, durch Empathie und Raumgeben sehr zuverlässig lösen.
Bei der Auflösenden Hypnose © stehst Du als Mensch mit Deiner individuellen Geschichte und auch Deiner individuellen Selbstheilungskraft im Vordergrund.
Hypnose-Skripte und Schablonen wende ich persönlich nicht an, weil man mit ihrer
Verwendung nach meiner Auffassung das Potential der Hypnose nicht voll ausschöpfen kann.
In meiner Praxis sehe ich, dass über 90 % der Hilfesuchenden gut bis sehr gut hypnotisierbar sind. Nur ein Einzelfällen – nämlich dann, wenn ein Mensch sich überhaupt nicht konzentrieren kann oder eine extreme Abwehr gegen eine Selbstbegegnung hat – kann es in seltenen Fällen einmal schwierig werden
In der Regel nicht. Ich einer hypnotischen Trance steigert sich die Selbstverbundenheit und damit die Wahrnehmung unserer Innenwelt zugunsten von einer Minderung der Gedankenaktivität. Intensive Gefühle, das Aufsteigen alter Erinnerungen und starke Körperempfindungen können Hinweis auf das Vorliegen einer Trance sein. Auch das Zeitempfinden ändert sich.
Am besten ist es jedoch, man legt den Gedanken, beurteilen zu wollen, ob man hypnotisiert ist oder nicht, vor der ersten Sitzung ab und lässt sich einfach auf das ein, was geschieht.
Da eine Hypnose zumeist mit intensiven Gefühlswahrnehmungen verbunden und damit häufig sehr intensiv ist, empfehle ich eine reine Trancezeit von ca. 40-50 Minuten pro Sitzung. Nur in Einzelfällen, zum Beispiel dann, wenn man gerade in einem sehr intensiven mentalen Prozess steckt, kann es auch mal länger dauern
Das kann stark variieren, je nachdem, was Du in der Hypnose erlebt hast und wo Du in Deinem Prozess stehst. Es kann sein, dass Du die Augen öffnest und einen tiefen Frieden in Dir spürst, weil Du auf einmal keine Angst mehr hast. Es kann sein, dass Du Dich leicht und beschwingt fühlst und Lust bekommst, Deine Wohnung aufzuräumen oder Dein Auto sauberzumachen.Genauso kann es aber auch sein, dass Du Dich noch traurig fühlst oder erschöpft und total ruhebedürftig bist. Denk´ bitte immer daran: Hypnose bedeutet intensive Gefühlsarbeit.
Die Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen kann herausfordernd und anstrengend sein. Insofern können auch die Tage nach einer Hypnose geprägt sein von hoher Emotionalität, intensivem Träumen und anderen Anzeichen von emotionaler Bewegung. Dies ist alles völlig normal und gehört mit zu Deinem Entwicklungsprozess.
In der Regel ja, Du bist in der Hypnose ohnehin präsent und bekommst alles ganz genau mit, was passiert. Bei Menschen, die sehr suggestibel sind, also eine sehr gut ausgeprägte Trancefähigkeit haben, kann es manchmal zu geringen Amnesien über kleine Teile der Hypnose kommen. Dies ist aber eher selten der Fall und kann über das Besprechen des in der Hypnose Erlebten wieder zurückgeholt werden.
Der „Gedächtnisverlust“ nach einer Hypnose wird bei einer Bühnenhypnose über eine Suggestion, also eine einsuggerierte Hemmung der Gedächtnisleistung erreicht. Im Hypnose- Coaching und in der Hypnosetherapie erfüllt dies jedoch keinen Nutzen und wird daher von mir nicht durchgeführt.
Die Gefühlserfahrungen, die Menschen in einer Hypnose machen, können nicht nur sehr heilsam, sondern auch sehr intensiv sein. Daher muss man damit rechnen, auch intensiven Gefühlen und Schlüssel-Erlebnissen seines Lebens in der Hypnose zu begegnen. Hypnosen sind nicht immer nur angenehm, sondern auch unangenehme Gefühle werden häufig spürbar, um sich zu lösen. Die Auseinandersetzung mit belastenden Gefühlen ist eine Schlüsselaufgabe, um seine Probleme zu lösen und sich besser zu fühlen.
Die Angst vor der „Unaushaltbarkeit“ von Gefühlen ist ein Klassiker in jeder Hypnosepraxis (und auch außerhalb davon). Gefühle können extrem stark sein, gerade wenn sie in einer hypnotischen Trance gespürt werden. Um die Gefühle in einem sicheren Rahmen auszuspüren und auch loszuwerden, bin ich für diesen Zeitraum Dein persönlicher Begleiter. So kannst Du auch starke emotionale Belastungen loswerden.
Außerdem kontrolliert erfahrungsgemäß unser Unterbewusstsein auch die Intensität von Gefühlen während einer Hypnose. So verhindert es, dass wir von ihnen überwältigt werden. Wichtig ist, dass Du nicht versucht, den Prozess zu steuern, weil das wiederum den natürlichen Fluss der Hypnose und die Heilkraft Deines Unterbewusstseins stören könnte.
Dies ist von Mensch zu Mensch und von Problem zu Problem unterschiedlich. Im Regelfall sollte man nach spätestens 3-4 Hypnosen merken, dass sich etwas tut. Natürlich kann es auch schon nach 1-2 Hypnosen zu spürbaren Durchbrüchen, Problemlösungen und Symptomveränderungen kommen. Aber in einer seriös durchgeführten Hypnosetherapie bzw. einem Hypnose-Coaching zielt man jedoch auf eine kontinuierliche Zusammenarbeit über ein paar Wochen bis Monate ab. Dies bringt die zuverlässigsten Resultate.
Wenn eine Hypnose „nicht klappt“ können dafür nach meiner Erfahrung verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Dies reicht von einem Mangel an Vertrauen über nicht ausreichende Fähigkeiten des Hypnotiseurs bis hin zu einem schlechten Zeitpunkt für den Beginn einer Hypnose. Weitere Faktoren wie die Art der Hypnose (Suggestionshypnose, Hypnoanalyse vs. Auflösende
Hypnose ©) spielen zudem eine wichtige Rolle. Daher muss in so einem Fall erstmal sorgfältig besprochen werden, woran das Scheitern beim letzten Mal lag, um die Weichen für eine erfolgreiche Hypnosebehandlung zu stellen.
In vielen Fällen ist es sinnvoll, einen zweiten Versuch mit einem neuen Hypnoseanwender zu starten.